Das Bild entstand 2005 beim ersten Fotokurs der Fotoakademie Luzern. In der Hand halte ich meine erste eigene Kamera, die ich 1960 aus meinem Taschengeld gekauft habe. Sie ist aus heutiger Sicht nur mit einer blechernen Keksdose vergleichbar. Ich musste damals 60 Franken dafür bezahlen, was etwa dem Preis eines gut erhaltenen Occasions-Fahrrades entsprach. Ich habe kürzlich wieder damit fotografiert.

Was dabei herauskam, zeige ich hier.

Ich heisse Felix von Wartburg und kam 1943 unweit der Bahnhofstrasse in Zürich zur Welt. Dass ich in Zürich zur Welt kam, schreibe ich einem Navigationsfehler des Storches zu.

 

Seit 1984 lebe ich in meiner Wunsch- und Wahlheimat Luzern. Mit der Fotografie kam ich schon in der Primarschule in Kontakt weil ich als Hilfskraft in einem Fotogeschäft mein Taschengeld verdiente. Schon da fing ich an, Fotos qualitativ zu beurteilen.

 

Alles was mit Licht, Optik, Farben, Sehen und Fotografie zu tun hatte, faszinierte mich schon als Kind sehr stark. Die von Albert Einstein dazu publizierten Theorien verschlang ich wie Kriminalromane. Einstein erhielt  für seine Erkenntnisse zum Thema Licht den Nobelpreis. 1960 bis 1962 besuchte ich einen Fernkurs an der «Fotoacademie Amsterdam». https://www.fotoacademie.nl

 

Danach realisierte ich, dass ich zum Wahrnehmen und Wiedergeben, als Fotograf geboren wurde. Ich machte eine Ausbildung als Werbefotograf, wurde danach Foto-Reporter und dazu auch schreibender Journalist. Auch in der Armee diente ich als Fotograf. Später bildete ich Hunderte von Menschen in Kursen, an Gewerbe- und anderen Schulen, in Firmen und auf Fotoreisen in Fotografie und Bildgestaltung weiter. Heute kann ich auf 60 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Mein Sach- und Fachwissen und meine Tricks will ich nicht für mich behalten, sondern weitergeben. Damit schliesst sich für mich ein Kreis, denn mein allererster Berufswunsch war, Lehrer zu werden.  Das scheint in meinen Genen derart verwurzelt zu sein, dass ich mein Wissen einfach weiter geben muss.